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Daten zur Umwelt - Umweltzustand in Deutschland -
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Eintrag von Luftschadstoffen
Eintrag von Luftschadstoffen
Luftschadstoffe werden über große Entfernungen transportiert und abgelagert. Ihre Ausbreitung, die Wirksamkeit ergriffener Emissionsminderungsmaßnahmen und den Eintrag in Böden, Vegetation und Gewässer modellieren und messen Fachleute im Rahmen des europäischen Überwachungsprogramms European Monitoring and Evaluation Programme (EMEP). Die gewonnenen Daten zu Emissionen, Konzentrationen und Deposition sowie dem weiträumigen grenzüberschreitenden Transport von Luftverunreinigungen dienen der Planung beziehungsweise der Erfolgskontrolle emissionsmindernder Maßnahmen im Rahmen der Genfer Luftreinhaltekonvention.
Eine Aufgabe des Überwachungsprogramms EMEP ist die Berechnung der grenzüberschreitenden Ausbreitung und Ablagerung von Luftschadstoffen. Dazu werden jährliche staatenbezogene Eintrag-Austrag-Bilanzen erstellt.
Weiterer Bestandteil ist die flächendeckende Berechnung des gesamten Eintrags von Luftschadstoffen durch Niederschläge (nasse Deposition) und über Staub und Gase (trockene Deposition).
Die ständige Weiterentwicklung des verwendeten Modells sowie die Verbesserung der zugrunde liegenden Daten zur Meteorologie und den Emissionen führen dazu, dass neuere Modellrechnungen der Deposition gegenüber früheren Berechnungen unter Umständen abweichende Werte liefern. Die Zahlenwerte können daher nicht direkt mit früher veröffentlichten Daten verglichen werden.
Weitere Informationen zum Eintrag von Luftschadstoffen siehe „Stoffeintrag aus der Atmosphäre in die Nordsee“ sowie „Stoffeintrag aus der Atmosphäre in die Ostsee“).

