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Kraftfahrzeugbestand

Der Kraftfahrzeugbestand in Deutschland nimmt stetig zu. 2007 gab es in Deutschland ca. 46,5 Mio. Personenkraftwagen (Pkw), 2,8 Mio. Lastkraftwagen (Lkw) und rund 5,9 Mio. motorisierte Zweiräder. Die Zahl der Pkw stieg von 1991 bis 2007 um 26,6 %. Der Motorisierungsgrad wuchs von 460 Pkw je 1 000 Einwohner (1991) auf 566 Pkw je 1 000 Einwohner (2007). Deutschland weist damit einen der höchsten Motorisierungsgrade in der Welt auf. Der Lkw-Bestand nahm im gleichen Zeitraum um 59 % zu. Lkw sind überproportional an den von Kraftfahrzeugen verursachten Emissionen beteiligt. Der Bestand an motorisierten Zweirädern (Motorräder, Mopeds) stieg von 1991 bis 2007 ebenfalls stark an (+ 57,6 %), (siehe Abb. „Entwicklung des Kraftfahrzeugbestandes“ und Tab. „Entwicklung des Kraftfahrzeugbestandes“).

Während 1991 nur 12 % der Fahrzeuge des Pkw-Bestandes mit Dieselmotor ausgestattet waren, sind es 2007 bereits 23 %.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neuzugelassenen Pkw mit Dieselmotor lag 2008 bei 166 g/km. Das sind rund 4 % weniger als 2006 (173 g/km). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen mit Ottomotor sank zwischen 2006 und 2008 von 172 g/km auf 164 g/km – also um etwa 5 % (siehe Abb. „CO2-Emissionen bei Pkw-Neuzulassungen“). Im April 2009 wurde die EU-Verordnung zur Minderung der CO2-Emissionen von Pkw verabschiedet. Danach soll bis 2020 der CO2-Ausstoß neuzugelassener Pkw auf durchschnittlich 95 g/km gesenkt werden. Die Bundesregierung sollte sich für eine konsequente Umsetzung dieser Pläne einsetzen.

 

Letzte Aktualisierung

Juni 2009