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Abb. Kraftstoffverbrauch nach Verkehrsträgern -
Abb. Kraftstoffverbrauch im Straßenverkehr nach Energieträgern -
Abb. Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch von PKW/Kombi pro 100 km
Tabellen
Hintergrundinformationen
DPSIR-System
Zuordnung des Themas
Driving Force (Treibende Kraft)-
Daten zur Umwelt - Umweltzustand in Deutschland -
Verkehr -
Kraftstoffverbrauch
K raftstoffverbrauch
Der Endenergieverbrauch im Verkehrssektor insgesamt ist in den letzten 10 Jahren leicht gesunken. Dies ist jedoch hauptsächlich auf einen Rückgang des
Der Endenergieverbrauch, der zur Erbringung von Transportleistungen verwendet wird, stieg von 1991 bis 1999 von 2 428 Petajoule (PJ) auf 2 781 PJ und somit um 14,5%. Seitdem ist er vor allem aufgrund stark gestiegener
Etwa 93 % des Energieverbrauchs im Verkehrssektor entfallen auf Kraftstoffe. Sie sind für den motorisierten Straßenverkehr der dominante Energieträger. Der Schienenverkehr setzt dagegen zu mehr als 80 % aller Leistungen elektrischen Strom als Energieträger ein. Der Verbrauch an Kraftstoffen teilt sich – bezogen auf den Energiegehalt – zu 34,4 % auf Motorenbenzin, 50,3 % Dieselkraftstoff und 15,3 % Flugkraftstoff auf.
Der Großteil des Kraftstoffs wird mit 82,5 % im Straßenverkehr verbraucht. Der Rest entfällt auf den Flugverkehr (14,2 %) und in sehr geringem Maße auf Bahnen und Binnenschiffe (3,2 %) (siehe Abb. „Kraftstoffverbrauch nach Verkehrsträgern“). Die rasante Zunahme des Flugverkehrs bildet sich auch in seinem
Seit 1999 werden im Straßenverkehr in wachsendem Maße biogene
Fahrzeuge mit Elektroantrieb bieten eine weitere Möglichkeit zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energien im Straßenverkehr. So kann die Batterie dieser Fahrzeuge mit Strom aus Sonnenenergie, Wind- oder Wasserkraft aufgeladen werden. Während die Reichweite bei reinen Elektrofahrzeugen noch begrenzt ist, bieten sogenannte Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge (PHEV) bereits heute die gleiche Alltagstauglichkeit wie konventionelle Fahrzeuge. PHEV verfügen neben dem Elektroantrieb – dessen Batterie üblicherweise eine Reichweite zwischen 20 und 80 km aufweist - noch über einen Verbrennungsmotor. So können die alltäglichen Fahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen effizient und emissionsfrei mit dem Elektroantrieb zurückgelegt werden. Bei längeren Fahrten – zum Beispiel in den Urlaub – springt dann der Verbrennungsmotor an.
Kraftstoffverbrauch im Personen- und Güterstraßenverkehr
Im Jahr 2010 wurden im Straßenverkehr in Deutschland 1 903 Mio. Liter
Der Kraftstoffverbrauch im Straßengüterverkehr stieg hingegen von 1993 bis 2010 um 27,6 %. Ursache hierfür ist ein deutlich gestiegenes Transportaufkommen, das die technisch bedingten Verbrauchsminderungen überkompensiert. Der Anteil des Güterverkehrs an der im Straßenverkehr verbrauchten Kraftstoffmenge wuchs damit von 25 % im Jahr 1993 auf 31 % im Jahr 2010 (siehe Tab. „Kraftstoffverbrauch im Straßenverkehr“ und Abb. „Kraftstoffverbrauch im Straßenverkehr nach Energieträgern“).
Spezifischer
Der durchschnittliche
Einer stärkeren Verringerung des Kraftstoffverbrauchs stehen der Trend zu leistungsstärkeren Fahrzeugen sowie die zunehmende Ausstattung mit verbrauchserhöhenden Hilfs- und Komforteinrichtungen, wie zum Beispiel Klimaanlagen, entgegen.
[1] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Hrsg.): Erneuerbare Energien in Zahlen. August 2012.
[2] Richtlinie 2009/28/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen und zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinien 2001/77/EG und 2003/30/EG.

