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Abb. Spezifischer Wasserverbrauch in Haushalten und Kleingewerbe -
Abb. Spezifischer Wasserverbrauch in Haushalten und Kleingewerbe nach Bundesländern 2007 -
Abb. Wasserverwendung im Haushalt 2007 (Durchschnittswerte, bezogen auf die Wasserabgabe an Haushalte und Kleingewerbe)
Tabellen
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Tab. Wassergewinnung der öffentlichen Wasserversorgung nach Wasserarten -

Tab. Wasserabgabe der öffentlichen Wasserversorgung an Letztverbraucher, Eigenverbrauch der Wasserwerke und Wasserverluste
Hintergrundinformationen
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Zuordnung des Themas
Pressure (Belastung)Verwandte Themen |
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| D | Demographischer Wandel |
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Daten zur Umwelt - Umweltzustand in Deutschland -
Wasserwirtschaft -
Öffentliche Wasserversorgung
Öffentliche Wasserversorgung
Die öffentliche Wasserversorgung wurde nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2007 in Deutschland von insgesamt 6 211 Unternehmen (darunter 4 833 Unternehmen mit Eigengewinnung) getragen, die zur Gewinnung von Trinkwasser überwiegend Grund- und Quellwasser nutzen (69,8 %).
Der Rest des Wasserbedarfs wird aus Oberflächenwasser und Uferfiltrat gedeckt (siehe Tab. „Wassergewinnung der öffentlichen Wassergewinnung nach Wasserarten“).
Die Wasserabgabe an Letztverbraucher ging zwischen 1991 und 2007 um rd. 21 % zurück. Im gleichen Zeitraum gelang es den Wasserversorgungsunternehmen, die Wasserverluste, zum Beispiel durch Rohrbrüche und Undichtigkeiten spürbar zu reduzieren. Betrug im Jahr 1998 die Höhe der Wasserverluste 600 Mio. m³, so gingen die Verluste bis 2007 auf ca. 462 Mio. m³ zurück. Das ist im europäischen Vergleich eine sehr geringe Verlustrate. Von der öffentlichen Wasserversorgung werden überwiegend Haushalte und Kleingewerbe versorgt. Mit knapp 80 % sind Haushalte und Kleingewerbe der größte Wasserverbraucher, wobei die Differenzierung beider Bereiche aus messtechnischen Gründen vielfach nicht möglich ist. Die verbleibende Menge von ca. 921 Mio. m³ wird an größere gewerbliche Unternehmen und sonstige Abnehmer, wie zum Beispiel Schulen, Behörden und Krankenhäuser, geliefert (siehe Tab. „Wasserabgabe der öffentlichen Wasserversorgung an Letztverbraucher, Eigenverbrauch der Wasserwerke und Wasserverluste“).
Der Anschlussgrad der Bevölkerung an die öffentliche Wasserversorgung beträgt in Deutschland 99 %. Diese Quote erlaubt eine Ermittlung des Pro-Kopf-Verbrauchs an Trinkwasser pro Einwohner und Tag. Gegenüber einem gemittelten Wasserverbrauch von 147 l pro Einwohner und Tag im Jahr 1990 sank diese Kennziffer auf 122 l im Jahr 2007 (siehe Abb. „Spezifischer Wasserverbrauch in Haushalten und Kleingewerbe“). Dieser Durchschnittswert verteilt sich jedoch recht breit zwischen den einzelnen Bundesländern. Dem Maximalwert von 135 l/(E*d) in Nordrhein-Westfalen steht ein Minimalwert von 85 l/(E*d) in Sachsen gegenüber (siehe Abb. „Spezifischer Wasserverbrauch in Haushalten und Kleingewerbe nach Bundesländern“).
Dabei ist jedoch zu beachten, dass in diesen Angaben der Wasserverbrauch des Kleingewerbes enthalten ist (siehe Tab. „Wasserabgabe der öffentlichen Wasserversorgung an Letztverbraucher, Eigenverbrauch der Wasserwerke und Wasserverluste“). Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) [1] schätzt den Verbrauch im Kleingewerbe auf durchschnittlich 9 % der abgegebenen Menge. Diese entsprechen einer Wassermenge von 11 l/(E*d).
Private Haushalte verbrauchen demnach im Bundesdurchschnitt ca. 111 l/(E*d). Die Verteilung auf verschiedene Verbrauchszwecke zeigt die Abbildung „Wasserverwendung im Haushalt 2007“.
[1] Früher: Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft e. V. (BGW)

