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Pressure (Belastung)-
Daten zur Umwelt - Umweltzustand in Deutschland -
Wasserwirtschaft -
Wassernutzung bei Wärmekraftwerken für die öffentliche Versorgung
Wassernutzung bei Wärmekraftwerken für die öffentliche Versorgung
Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes waren die Wärmekraftwerke für die öffentliche Versorgung 2007 mit 20,1 Mrd. m³ Wasseraufkommen die größten Wassernutzer in Deutschland. Der Wasserbedarf wird fast ausschließlich über betriebseigene Gewinnungsanlagen gefördert. 2 % werden zusätzlich aus dem öffentlichen Netz bzw. anderen Betrieben und Einrichtungen bezogen (siehe Abb. „Wasseraufkommen bei Wärmekraftwerken für die öffentliche Versorgung“ und Tab. „Wasserversorgung bei Wärmekraftwerken für die öffentliche Versorgung“). Der Eigengewinnungsanteil lag im Jahr 2007 bei 19,7 Mrd. m³.
Verwendet wird das gewonnene Wasser hauptsächlich (rund 80 %) für Kühlzwecke, der Rest wird als Kesselspeise- und Belegschaftswasser genutzt. Die anfallende Abwassermenge von ca. 19 Mrd. m³
wird nahezu vollständig wieder in die Oberflächengewässer eingeleitet
(siehe „Abwasserbehandlung bei Wärmekraftwerken für die öffentliche Versorgung“).
Seit 1991 ist der betriebliche Einsatz von Wasser um etwa ein Drittel zurückgegangen. Dies ist in erster Linie auf eine effektivere und sparsamere Wassernutzung und den verstärkten Einsatz von Kreislauftechnologien zurückzuführen.


